Angebote zu "Burg" (3 Treffer)

Hanseaten - Historischer Roman
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Hamburg - die Hansestadt: ... In den Häuserzeilen den Hafen entlang wurden die Fensterläden geöffnet und die kleinen Gardinen zurückgeschoben. Die alten runzligen Bauten mit den lockenden Firmenschildern spreizten sich in der belebenden Frühsonne wie überfällige Koketten. Die Kellerwirte erschienen, hemdärmelig, die Schiffermütze auf dem Ohr, warfen einen prüfenden Blick über den Hafen, einen zweiten gen Himmel und begannen die Gitter wegzuräumen, die nachts ihre Lokale gegen die Straße und den einsamen, allzu heftig zwischen Backbord und Steuerbord schlingernden Janmaat zu schützen pflegen. Dann begaben sie sich hinter die Tonbank, auf der die in- und ausländischen Branntweinflaschen aufpostiert standen, und sahen träge blinzelnd der stämmigen Deern zu, die die Säuberung des Lokals vollzog und den Staub von dem Deckenschmuck, den Alligatoren, Haien, Schwert- und Sägefischen, aufwirbelte, indem sie die Bestien mit dem Scheuerlappen ein paarmal energisch auf die Schnauze oder unter den Bauch schlug. Auf der Straße wurde es lebendiger. Schwere Rollwagen polterten über das Pflaster und suchten ihre Ladestellen auf. Seeleute sammelten sich vor den Heuerbüros, sich für neue Fahrt zu verdingen. Schauerleute zogen in kleinen Trupps von und nach den Arbeitsnachweisstellen. Junge und alte, lachende und stumpfe, Burschen in gutem blauen Düffelanzug, Männer im Arbeiterhemd, und Wracks in zusammengebasteltem Trödlerrock. Der Tag war da, und sie wollten leben. Und während drinnen in der Stadt, der Stadt der Kontore, und in den Außenstadtteilen und Vororten, den Wohnstätten der besser gestellten Bürger, noch friedliche Stille herrschte, hatte der Tag im Hafengebiet längst alle Register gezogen. ...

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 31.07.2017
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Des Teufels Werkstatt oder Paris unter der Erde
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Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1854. Aus dem Inhalt: Jacques Dubois hatte des Teufels Hand gesehen, wie sie, sich am Boden hinbewegend, ihm das Licht ausgelöscht, und diese grauenhafte Teufelserscheinung bot, wie wir schon erwähnt haben, einen fast unabreißbaren Stoff für die Pariser; man war überzeugt, dass die infernalische Herrlichkeit Beelzebubs unter Paris seine Wohnstätte genommen und alle alten Gespenster- und Teufelsgeschichten, die längst in Vergessenheit geraten waren, erhielten durch das merkwürdige und grauenhafte Ereignis, das dem ehrlichen Lichtzieher, der als ein guter Pariser Bürger bekannt war, betroffen, einen belebenden Atem und liefen nun, zu wahrhaftem Unsinn gesteigert, von Mund zu Mund. Der Teufel hat da seine Werkstatt aufgeschlagen, hieß es und die erfinderische Phantasie der Pariser bezeichnete als vollkommen von der Wahrheit dieser Sage überzeugt, den ganzen Distrikt von der Höllenbarriere bis nach dem Palais Luxembourg als Grund und Boden, unter dem Beelzebub mit seiner höllischen Sippschaft ihr Wesen treiben sollten. Es wäre allerdings etwas dafür gewesen, wenn das, was zu jener Zeit unter diesem Stadtteil von Paris sich begab, nur einigen dieser Wahngläubigen zur Ansicht gekommen wäre. Franz Anton Lubojatzky wurde am 16. Dezember 1807 in Dresden geboren. Nach seiner Schulzeit erlernte er zunächst das Juwelierhandwerk und wechselte nach seiner Lehrzeit als Schauspieler in eine Wandertheatergruppe. Bereits zu dieser Zeit schrieb er erste Romane, durchaus mit Erfolg, so dass er sich seit dem Jahr 1845 ausschließlich seinem literarischen Schaffen widmete. So entstanden unter seinem Namen bzw. den von ihm genutzten Pseudonymen Franz Carion / Nikanor I. zahlreiche Romane, Novellen, Erzählungen, historische Schriften und Theaterstücke, die sich insbesondere mit der sächsischen Geschichte beschäftigen. Franz Anton Lubojatzky starb am 17. Juni 1887 in seiner Heimatstadt Dresden.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 11.07.2017
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Die Kolonisten
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Der Kai­ser hat euch mit der Auf­gabe betraut, eine neue Gemeinde zu grün­den und sie zu Glanz und Wohl­stand zu brin­gen. Um ihm zu bewei­sen, dass sein Ver­trauen in euch nicht unbe­grün­det ist, ent­sen­det ihr euren Ver­wal­ter, damit er den Bau von Wohn­stät­ten in Auf­trag gibt und somit Men­schen in eure Gemeinde lockt.Doch reicht es nicht, die Men­schen bloß her­zie­hen zu las­sen ihr müsst ihnen auch Arbeits­plätze ver­schaf­fen! Also gilt es Gebäude zu errich­ten, in denen eure Bewoh­ner arbei­ten kön­nen. Dafür benö­tigt ihr Bau­stoffe, die euch ent­we­der euer Ver­wal­ter beschaf­fen kann, oder ihr lasst gleich eure neuen Arbei­ter wel­che produzieren.Mit der Zeit wer­den die Auf­ga­ben in eurer Gemeinde immer kom­ple­xer und auf­wen­di­ger. Da gilt es, eure Ein­woh­ner aus­zu­bil­den und sie so dar­auf vor­zu­be­rei­ten. Habt ihr zu Beginn nur Bau­ern, so wer­den aus ihnen zunächst Bür­ger und spä­ter viel­leicht sogar erfolg­rei­che Kaufleute.Sichert euch außer­dem die Unter­stüt­zung mäch­ti­ger Gil­den, Zünfte, der Kir­che oder auch der Uni­ver­si­tä­ten, indem ihr Zweig­stel­len von ihnen in eurer Gemeinde errich­tet und bringt es so schnel­ler zum ersehn­ten Wohl­stand als die KonkurrenzDas 19. Jahr­hun­dert hat das Leben in den Dör­fern und Städ­ten gewal­tig ver­än­dert. Die Indus­tria­li­sie­rung und die Spe­zia­li­sie­rung der Berufe sorgt dafür, dass in jedem Dorf andere Schwer­punkte gesetzt wer­den. Baue dein eige­nes Dorf und ent­scheide selbst, wie es sich ent­wi­ckelt.Die Kolo­nis­ten, das erste Spiel von Tim Puls, ist ein Stra­te­gie und Auf­bau­spiel, das an die per­sön­li­chen Vor­lie­ben ange­passt wer­den kann. Eine volle Kam­pa­gen über meh­rere Stun­den? Oder lie­ber eine schnelle 60 Minu­ten Par­tie über ein ein­zel­nes Zeit­al­ter? Kein Pro­blem. Die Spie­ler wäh­len Dauer und Kom­ple­xi­tät selbst aus. Dabei kön­nen län­gere Kam­pa­gnen auch zwi­schen­drin abge­spei­chert und spä­ter fort­ge­führt wer­den.Die Spie­ler agie­ren auf einem gemein­sa­men Spiel­plan, der in jedem Durch­gang wächst und zusätz­li­che Optio­nen eröff­net. Ziel ist es dabei, sein eige­nes Dorf aus­zu­bauen und die Ein­woh­ner zu beschäf­ti­gen. Denn Voll­be­schäf­ti­gung wird mit Sieg­punk­ten belohnt und ist der Schlüs­sel zum Sieg. Dut­zende ver­schie­dene Gebäude, 9 Spe­zia­li­sie­run­gen und eine große Menge For­schungs­kar­ten bie­ten dabei dem erfah­re­nen Stra­te­gie­spie­ler jede Menge Optio­nen und sor­gen dafür, dass keine Par­tie der vor­he­ri­gen gleicht.

Anbieter: Milan Spiele
Stand: 01.03.2017
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