Angebote zu "Jahrhundert" (3 Treffer)

Ein Traum von Paris
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Aus dem Vorwort von Georg Stefan Troller: Da gab es einmal diesen jungen Menschen in Paris, der besaß eine fein konstruierte Kleinbildkamera, und nicht irgendeine. Es war ein Exemplar der Marke Leica, die er sich während eines Feldzuges im Elsässischen zugelegt hatte ... Hunderte von Fotos muß besagter junge Mann damals, so um 1953 bis 1956, in diesen altersgrauen Mauern geschossen haben, auch entwickelt, vergrößert, dann vergessen. Als er ein halbes Jahrhundert später für den Dokumentarfilm ´´Tage und Nächte in Paris´´ dort zu filmen suchte, war fast nichts von den alten Gebäuden, Wohnstätten und Schlupfwinkeln mehr vorhanden, kaum ein Treppchen oder eine Passage, an die er sich noch hätte erinnern können. Was die Fotos betraf, so waren sie bei einer Ehescheidung in dem alten Domizil zurückgeblieben, wie so manches andere, und wahrscheinlich längst auf dem Müll gelandet. Dachte er wenigstens. Bis vor ein paar Monaten die gemeinsame Tochter Fenn dort einmal zu stöbern begann. Undin einem verborgenen Winkel der Wohnung das entdeckte, was nun hier in Auswahl vorliegt. Ein Traum von Paris... weniger weil seine Anwohner nicht doch lieber im feinen und sanierten Stadtkern gelebt hätten. Als weil - beim ersten Wiedersehen mit diesen Bildern nach etlichen sechzig Jahren stieg es mir auf - hier eine schrecklich-schöne, verkommene aber heimelige Märchenwelt zu sehen ist, die mir auf unsere Kinderträume, und wohl auch Kinoträume, zugeschnitten scheint. Verwinkelte Quartiere, in denen Altes und Neues, Erhabenes und Gemeines, Piekfeines und Verlottertes sich vermischen und ineinander übergehen, wie es eben damals im Volkscharakter des Parisers lag. Und für mich ein längst abgelebter aber doch unvergessener, durcheinandergewürfelter Teil meines inneren Daseins, das hinter dem Journalisten und Dokumentaristen nach wie vor eine verborgene Rolle spielt. Darauf beziehen sich auch die nachfolgenden Texte, die ich aus einigen meiner längst vergriffenen und verschollenen Bücher gezogen habe. Welche ich zum Teil gar nicht mehr besaß, sondern die von meinen Töchtern aus dem Angebot im Netz herausgefischt werden mußten. Alles in allem ein Buch der Reminiszenzen aus einem Paris, dem der Autor sich lebenslang in Dankbarkeit verbunden fühlt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 09.10.2017
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Holzburgen des Mittelalters. Archäologische Bef...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Archäologie, Note: 1, Universität Salzburg (FB Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Werkstoffe in der Mittelalterarchäologie: Holz, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird anhand archäologischen Befunden die Baustruktur und den dazu nötigen Bautechniken der mittelalterlichen Holzburgen nachgegangen. Je nach Burgtyp wurden individuelle Fundorte herausgesucht, um damit einen möglichst breiten Überblick über die verschiedenen Typen veranschaulichen zu können. Um einen möglichst konkreten Überblick zu ermöglichen, wurde die Untersuchung regional auf die heutige Bundesrepublik Deutschland eingegrenzt. Holzburgen waren ein fortifikatorisches Phänomen, welche laut neuesten Erkenntnissen ab dem 11. Jahrhundert erbaut und genutzt wurden. Im Laufe des Mittelalters entwickelten sich dabei verschiedene Formen der Baugestaltung, die den lokalen geologischen Gegebenheiten angepasst waren. Diese reichen von den typischen Motte- und Turmburgkonstruktionen im flachen oder leicht hügeligen Gelände bis hin zur Wasserburg in seichten Gegenden. Mit der unterschiedlichen Baugestalt einher ging die ebenso verschiedenartige Nutzung im weiteren Kontext von Holzburgen. Einerseits dienten sie als Wohnstätte des Adels, sprich als Herrenhof samt wehrhaften Turm, wie im Fall der im folgenden besprochenen Burg Husterknupp sehr gut belegt wurde. So ist mittlerweile bekannt, dass das erwähnten Anwesen der mittelalterliche Stammsitz eines Grafengeschlechts von Hochstaden war. Andererseits können Holzburgen auch zum Schutz eines rein auf Produktion ausgerichteten Wirtschaftskomplexes gedient haben, wie Archäologen im französischen Colleti?re an den Ufern des Lac de Paladru feststellen konnten. Colleti?re ist damit ein gutes aber in dieser Arbeit nicht näher besprochenes Beispiel für den hauptsächlich wirtschaftlichen Nutzen einer Siedlung in Verbindung mit einer hölzernen Wehrburg. Um das eingangs skizzierte Forschungsziel eines Kurzüberblicks zu den vorhandenen Holzburgentypen zu erreichen, werden zuerst im Rahmen eines forschungsgeschichtlichen Überblicks die diesbezüglichen Entwicklungen aufgearbeitet. Darauf folgt ein Vergleich der unterschiedlichen Burgtypen einerseits sowie der wechselhaften baulichen Ausformung dieser Typen anhand mehrerer Fundbeispiele andererseits.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 16.10.2017
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Die Kolonisten
65,80 € *
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Der Kai­ser hat euch mit der Auf­gabe betraut, eine neue Gemeinde zu grün­den und sie zu Glanz und Wohl­stand zu brin­gen. Um ihm zu bewei­sen, dass sein Ver­trauen in euch nicht unbe­grün­det ist, ent­sen­det ihr euren Ver­wal­ter, damit er den Bau von Wohn­stät­ten in Auf­trag gibt und somit Men­schen in eure Gemeinde lockt.Doch reicht es nicht, die Men­schen bloß her­zie­hen zu las­sen ihr müsst ihnen auch Arbeits­plätze ver­schaf­fen! Also gilt es Gebäude zu errich­ten, in denen eure Bewoh­ner arbei­ten kön­nen. Dafür benö­tigt ihr Bau­stoffe, die euch ent­we­der euer Ver­wal­ter beschaf­fen kann, oder ihr lasst gleich eure neuen Arbei­ter wel­che produzieren.Mit der Zeit wer­den die Auf­ga­ben in eurer Gemeinde immer kom­ple­xer und auf­wen­di­ger. Da gilt es, eure Ein­woh­ner aus­zu­bil­den und sie so dar­auf vor­zu­be­rei­ten. Habt ihr zu Beginn nur Bau­ern, so wer­den aus ihnen zunächst Bür­ger und spä­ter viel­leicht sogar erfolg­rei­che Kaufleute.Sichert euch außer­dem die Unter­stüt­zung mäch­ti­ger Gil­den, Zünfte, der Kir­che oder auch der Uni­ver­si­tä­ten, indem ihr Zweig­stel­len von ihnen in eurer Gemeinde errich­tet und bringt es so schnel­ler zum ersehn­ten Wohl­stand als die KonkurrenzDas 19. Jahr­hun­dert hat das Leben in den Dör­fern und Städ­ten gewal­tig ver­än­dert. Die Indus­tria­li­sie­rung und die Spe­zia­li­sie­rung der Berufe sorgt dafür, dass in jedem Dorf andere Schwer­punkte gesetzt wer­den. Baue dein eige­nes Dorf und ent­scheide selbst, wie es sich ent­wi­ckelt.Die Kolo­nis­ten, das erste Spiel von Tim Puls, ist ein Stra­te­gie und Auf­bau­spiel, das an die per­sön­li­chen Vor­lie­ben ange­passt wer­den kann. Eine volle Kam­pa­gen über meh­rere Stun­den? Oder lie­ber eine schnelle 60 Minu­ten Par­tie über ein ein­zel­nes Zeit­al­ter? Kein Pro­blem. Die Spie­ler wäh­len Dauer und Kom­ple­xi­tät selbst aus. Dabei kön­nen län­gere Kam­pa­gnen auch zwi­schen­drin abge­spei­chert und spä­ter fort­ge­führt wer­den.Die Spie­ler agie­ren auf einem gemein­sa­men Spiel­plan, der in jedem Durch­gang wächst und zusätz­li­che Optio­nen eröff­net. Ziel ist es dabei, sein eige­nes Dorf aus­zu­bauen und die Ein­woh­ner zu beschäf­ti­gen. Denn Voll­be­schäf­ti­gung wird mit Sieg­punk­ten belohnt und ist der Schlüs­sel zum Sieg. Dut­zende ver­schie­dene Gebäude, 9 Spe­zia­li­sie­run­gen und eine große Menge For­schungs­kar­ten bie­ten dabei dem erfah­re­nen Stra­te­gie­spie­ler jede Menge Optio­nen und sor­gen dafür, dass keine Par­tie der vor­he­ri­gen gleicht.

Anbieter: Milan Spiele
Stand: 01.03.2017
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