Angebote zu "Stadt" (4 Treffer)

Hanseaten - Historischer Roman
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Hamburg - die Hansestadt: ... In den Häuserzeilen den Hafen entlang wurden die Fensterläden geöffnet und die kleinen Gardinen zurückgeschoben. Die alten runzligen Bauten mit den lockenden Firmenschildern spreizten sich in der belebenden Frühsonne wie überfällige Koketten. Die Kellerwirte erschienen, hemdärmelig, die Schiffermütze auf dem Ohr, warfen einen prüfenden Blick über den Hafen, einen zweiten gen Himmel und begannen die Gitter wegzuräumen, die nachts ihre Lokale gegen die Straße und den einsamen, allzu heftig zwischen Backbord und Steuerbord schlingernden Janmaat zu schützen pflegen. Dann begaben sie sich hinter die Tonbank, auf der die in- und ausländischen Branntweinflaschen aufpostiert standen, und sahen träge blinzelnd der stämmigen Deern zu, die die Säuberung des Lokals vollzog und den Staub von dem Deckenschmuck, den Alligatoren, Haien, Schwert- und Sägefischen, aufwirbelte, indem sie die Bestien mit dem Scheuerlappen ein paarmal energisch auf die Schnauze oder unter den Bauch schlug. Auf der Straße wurde es lebendiger. Schwere Rollwagen polterten über das Pflaster und suchten ihre Ladestellen auf. Seeleute sammelten sich vor den Heuerbüros, sich für neue Fahrt zu verdingen. Schauerleute zogen in kleinen Trupps von und nach den Arbeitsnachweisstellen. Junge und alte, lachende und stumpfe, Burschen in gutem blauen Düffelanzug, Männer im Arbeiterhemd, und Wracks in zusammengebasteltem Trödlerrock. Der Tag war da, und sie wollten leben. Und während drinnen in der Stadt, der Stadt der Kontore, und in den Außenstadtteilen und Vororten, den Wohnstätten der besser gestellten Bürger, noch friedliche Stille herrschte, hatte der Tag im Hafengebiet längst alle Register gezogen. ...

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 31.07.2017
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Exploded View: Johannesburg - Roman
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Südafrika: Für viele ein Sehnsuchtsort von magischer Anziehungskraft. Doch seit dem Ende der Apartheid macht das Land eine schwierige Phase durch. Mauern, Stacheldraht und Zäune zerteilen Johannesburg, seine heimliche Hauptstadt. Soziale Differenzen und wild wuchernde Siedlungen sprengen die Metropole, festungsartige Wohnstätten am Freeway improvisieren eine halb fertige Welt. Zu ihrem schärfsten Analytiker und angesehensten Schriftsteller hat sich Ivan Vladislavic? entwickelt. Sein Roman Exploded View gliedert sich in vier lose miteinander verbundene Teile, deren Protagonisten eines gemeinsam haben: Alle vier versuchen ihren Platz im neuen Südafrika zu bestimmen, alle sind Sinnsucher in einem veränderten Koordinatensystem. Mit äußerster Präzision und bestechender Klarheit beschreibt Vladislavic die südafrikanische Lebenswirklichkeit. Seine große Vorliebe gilt dabei der Architektur, an der sich die gesellschaftlichen Umbrüche festmachen lassen. Vladislavic? ist ein Meister des zweiten Blicks, ein Virtuose im Zusammenfügen der Details, die uns den Mechanismus des Ganzen erklären. Entstanden ist ein Monumentalpanorama Südafrikas auf einem sprachlichen Niveau, das seinesgleichen sucht. Der Roman ist eine Tour de Force, die unter die Oberfläche dringt. In grandiosen Sätzen bringt der Autor die Stadt zum Oszillieren: ihre Verheißungen und Abgründe, ihre Tragik und ihren Witz. Ivan Vladislavic wurde 1957 in Pretoria geboren und lebt seit den 1970er Jahren in Johannesburg, wo er zunächst Literatur studierte. Seit 1989 arbeitet er als freier Lektor und Schriftsteller. Er ist Autor von Romanen und Erzählungen, gab Bücher zu zeitgenössischer Kunst und Architektur heraus. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem Windham Campbell Prize (Yale).

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 11.07.2017
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Der Begriff des Habitus bei Pierre Bourdieu
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Inhaltsangabe:Einleitung: Habitat, Habit, Habitus. Drei ähnlich klingende Begriffe, die auf die Persönlichkeit eines Menschen bezogen werden können. Geht man quasi von außen nach innen, steht als erstes die nähere räumliche Umgebung. Das ist bei den meisten Personen die Wohnung, das Habitat. Ein Habitat ist ein Bereich der Menschen Wohnung bietet. Eine Wohnstätte ist die künstliche, äußere Haut einer Person. Dort läßt er nicht jeden hinein. In seiner Wohnung kann jeder Mensch bestimmen, was er dort tut, wie er diese Umgebung nutzt. Eine Umgebung, die ein Mensch nach seinem eigenen Willen und Wünschen gestalten kann. Zeig mir deine Wohnung und ich weiß, wer du bist. Dem einen ist es egal, ob er jahrelang aus Pappkartons lebt und der andere braucht es absolut ordentlich und gediegen in seiner Wohnung, sonst fühlt er sich nicht wohl. Es gibt Menschen, die würden in einer Großstadt einfach durchdrehen und andere brauchen den Trubel, um überhaupt in die Gänge zu kommen. Soweit möglich versucht sich jeder Mensch an einem Ort einzurichten, der seinen Bedürfnissen entgegenkommt. Habit ist Kleidung, die einer beruflichen Stellung, einer bestimmten Gelegenheit oder Umgebung entspricht. Als Habit wird das Gewand bezeichnet, das ein Ordensmann oder ein Richter trägt. Es ist die letzte künstlich hergestellte Grenze zwischen einer Person, bzw. ihrem Körper und der Umwelt. Der Habit zeigt aber auch der Umwelt, was das für eine Person ist, die in dieser Kleidung steckt. Ein Arzt in seinem weißen Kittel, ein Bankdirektor mit Schlips und Anzug, ein Künstler in schwarz, ein Wohnungsloser in abgetragenen Kleidern, ein Gangmitglied in seiner Kluft. Jeder der Genannten hat seinen ganz speziellen Habit. In mittelalterlichen Städten wurden durch ständische Regeln oder anderen gesetzgebenden Organen festgelegt, daß bestimmte Gewerbe oder Stände nur bestimmte Farben tragen durften. Ein Beispiel dafür ist, daß Prostituierte ein rotes Kopftuch tragen mußten, um sie von ehrbaren Bürgersfrauen unterscheiden zu können. Heutzutage ist es nicht mehr ganz so einfach, anhand der Kleidung zu erkennen, an welcher Stelle jemand in der Gesellschaft steht. Das beste Beispiel dafür ist der hochbetitelte Universitätsprofessor, der in Jeans, selbstgestricktem Pullover und Jesuslatschen zum Empfang des Bürgermeisters kommt und nicht vorgelassen wird. Trotzdem wird Kleidung als Anhaltspunkt genommen, um die Gruppenzugehörigkeit herauszufinden, genauso aber auch, um sie zu dokumentieren. Habitus ist das, was eine Person ausmacht. Ihr Innenleben, ihre Vorlieben und Abneigungen, Benehmen, Geschmack, Auftreten u.v.m.. Unseren Habitus haben wir quasi mit der Muttermilch aufgesogen. In der Phase der Sozialisation erworben. Er ist uns antrainiert worden, manchmal ganz bewußt und mit Absicht und ein anderes Mal, weil man es einfach so macht. Er ist ein Teil unserer Person geworden und wird selten hinterfragt. Der Habitus eines Menschen bestimmt, wie er lebt und wohnt, welche Grenzen er hat, in welchem Beruf er arbeitet, was er gerne ißt, trinkt, anzieht usw.. Was der von dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu besetzte Begriff des Habitus alles beinhaltet, was er noch außer Kleidung und Wohnung damit in Verbindung bringt, soll in der folgenden Untersuchung dargestellt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung5 Begriffsdefinition Habitus6 Alltägliches Verständnis des Habitus6 Der Habitus bei Bourdieu8 Erläuterung von Begriffen, die den Habitus beeinflussen9 1.Kapital9 1.1ökonomisches Kapital10 1.2kulturelles Kapital10 1.3soziales Kapital12 1.4symbolisches Kapital12 2.Feld13 3.Klasse bzw. sozialer Raum15 Habitus- Erläuterungen und Beispiele17 Wie entsteht ein Habitus?25 Auf welche Theorietradition baut Bourdieu auf?27 Kritik31 Fazit34 Quellenverzeichnis36

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 11.07.2017
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Die Kolonisten
65,80 € *
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Der Kai­ser hat euch mit der Auf­gabe betraut, eine neue Gemeinde zu grün­den und sie zu Glanz und Wohl­stand zu brin­gen. Um ihm zu bewei­sen, dass sein Ver­trauen in euch nicht unbe­grün­det ist, ent­sen­det ihr euren Ver­wal­ter, damit er den Bau von Wohn­stät­ten in Auf­trag gibt und somit Men­schen in eure Gemeinde lockt.Doch reicht es nicht, die Men­schen bloß her­zie­hen zu las­sen ihr müsst ihnen auch Arbeits­plätze ver­schaf­fen! Also gilt es Gebäude zu errich­ten, in denen eure Bewoh­ner arbei­ten kön­nen. Dafür benö­tigt ihr Bau­stoffe, die euch ent­we­der euer Ver­wal­ter beschaf­fen kann, oder ihr lasst gleich eure neuen Arbei­ter wel­che produzieren.Mit der Zeit wer­den die Auf­ga­ben in eurer Gemeinde immer kom­ple­xer und auf­wen­di­ger. Da gilt es, eure Ein­woh­ner aus­zu­bil­den und sie so dar­auf vor­zu­be­rei­ten. Habt ihr zu Beginn nur Bau­ern, so wer­den aus ihnen zunächst Bür­ger und spä­ter viel­leicht sogar erfolg­rei­che Kaufleute.Sichert euch außer­dem die Unter­stüt­zung mäch­ti­ger Gil­den, Zünfte, der Kir­che oder auch der Uni­ver­si­tä­ten, indem ihr Zweig­stel­len von ihnen in eurer Gemeinde errich­tet und bringt es so schnel­ler zum ersehn­ten Wohl­stand als die KonkurrenzDas 19. Jahr­hun­dert hat das Leben in den Dör­fern und Städ­ten gewal­tig ver­än­dert. Die Indus­tria­li­sie­rung und die Spe­zia­li­sie­rung der Berufe sorgt dafür, dass in jedem Dorf andere Schwer­punkte gesetzt wer­den. Baue dein eige­nes Dorf und ent­scheide selbst, wie es sich ent­wi­ckelt.Die Kolo­nis­ten, das erste Spiel von Tim Puls, ist ein Stra­te­gie und Auf­bau­spiel, das an die per­sön­li­chen Vor­lie­ben ange­passt wer­den kann. Eine volle Kam­pa­gen über meh­rere Stun­den? Oder lie­ber eine schnelle 60 Minu­ten Par­tie über ein ein­zel­nes Zeit­al­ter? Kein Pro­blem. Die Spie­ler wäh­len Dauer und Kom­ple­xi­tät selbst aus. Dabei kön­nen län­gere Kam­pa­gnen auch zwi­schen­drin abge­spei­chert und spä­ter fort­ge­führt wer­den.Die Spie­ler agie­ren auf einem gemein­sa­men Spiel­plan, der in jedem Durch­gang wächst und zusätz­li­che Optio­nen eröff­net. Ziel ist es dabei, sein eige­nes Dorf aus­zu­bauen und die Ein­woh­ner zu beschäf­ti­gen. Denn Voll­be­schäf­ti­gung wird mit Sieg­punk­ten belohnt und ist der Schlüs­sel zum Sieg. Dut­zende ver­schie­dene Gebäude, 9 Spe­zia­li­sie­run­gen und eine große Menge For­schungs­kar­ten bie­ten dabei dem erfah­re­nen Stra­te­gie­spie­ler jede Menge Optio­nen und sor­gen dafür, dass keine Par­tie der vor­he­ri­gen gleicht.

Anbieter: Milan Spiele
Stand: 01.03.2017
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